Eine besondere Herausforderung für MasseurInnen und TherpeutInnen: anatomische Strukturen des Bewegungsapparates suchen, tasten und spüren. In diesem Lehrgang wird theoretisches Bücherwissen praktisch umgesetzt:
- Oberflächenanatomie (Haut, Subcutis, Bindegewebe)
- oberflächliche Muskelschichten
- tiefe Muskelschichten
- Faszienstrukturen
- Sehnen und ihre Ansatzpunkte
- alle tastbaren Knochenstrukturen
- Gelenke (knöcherne Strukturen und Hilfseinrichtungen)
- Bandapparat
Ein entsprechendes anatomisch-praktisches Wissen hilft einerseits bei der Durchführung der praktischen Arbeit, andererseits ganz besonders bei der Befunderhebung. Erst die exakte Lokalisation von anatomischen Strukturen ermöglicht deren Befundung und befähigt zum Erkennen von Veränderungen und pathologischen Störungen.
Als Hilfsmittel stehen im Unterricht zahlreiche anatomische Modelle zur Verfügung (lebensgroße Skelette, physiologisch verformbare Wirbelsäule, Gelenkmodelle mit dem normalen Bewegungsumfang, Muskelmodelle und einiges mehr). Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf dem Suchen und Tasten aller fühlbaren und für manuelle TherapeutInnen relevanten Strukturen des menschlichen Körpers.





















