Die Manuelle Segmenttherapie ist ein neuraltherapeutisches Verfahren, dass sich vorwiegend mit visceral (d.h. die Organe betreffend) bedingten Körperdeckenveränderungen befasst. Mit Hilfe eines besonderen Tastbefundes können Veränderungen an der Körperdecke erkannt, gedeutet und exakt zugeordnet werden. Solche Veränderungen an der Oberhaut, der Subkutis und dem Bindegewebe lassen Rückschlüsse auf das ganze Segment zu. Ein Segment ist ein vom gleichen Rückenmarksnerv versorgtes Gebiet, bestehend aus Haut, Muskulatur, Nerven, Gefäßen, Knochen und Organen. Der Reiz auf innere Organe erfolgt durch die strenge Zuordnung dieser Körperstrukturen auf das jeweilige Rückenmarksegment; als therapeutischer Reiz wird er durch eine spezielle Grifftechnik gesetzt, mit deren Hilfe Schmerzzustände der Haut ebenso erkannt und behandelt werden können wie Schmerzempfindlichkeiten und Spannungsänderungen der Muskulatur.
Kursinhalt:
Erstellen und Auswerten eines Tastbefundes, Erlernen der Griffreihenfolge, Behandlungsvorschläge, Indikationen und Kontraindikationen.
Segmentmassage ist Teil der Ausbildungen zum/r Medizinischen und zum/r Gewerblichen Masseur/in
Berufsberechtigung
Segmentmassage ist Bestandteil der Ausbildung zum/r Gewerblichen Masseur/in und zum/r Medizinischen Masseur/in. Die Berufsberechtigung ergibt sich aus diesen Abschlüssen.
>> Berufsberechtigungen Medizinische/r Masseur/in und Gewerblicher Masseur/in.
Für Medizinische MasseurInnen:
Anwendung zu Heilzwecken nach
ärztlicher Anordnung im
Angestelltenverhältnis
Für HeilmasseurInnen:
Anwendung zu Heilzwecken nach
ärztlicher Anordnung in
freiberuflicher
Praxis
Für Gewerbliche MasseurInnen:
Anwendung zur Prävention
Als Einzelkurs: Anwendung als
präventive
Massagetechnik im
Angestelltenverhältnis
oder im
Rahmen der Familien- und
Nachbarschaftshilfe