Rückenschule bedeutet Anleiten zum richtigen Sitzen, Gehen, Stehen, Heben, Bücken, etc.
Wirbelsäulengymnastik stellt Übungen vor, die den Rücken kräftigen und stabilisieren.
Die Kombination dieser beiden bildet eine optimale Möglichkeit, Beschwerdebilder des Rückens mit aktiven Übungen zu verbessern und Auslösemechanismen zu eliminieren; so bekommen MasseurInnen und TherapeutInnen ein ergänzendes Instrumentarium zu passiven (Massage-)Maßnahmen in die Hand.
Bewegungsmangel und einseitige Belastungen etwa durch sitzende Bürotätigkeiten schwächen die Rumpfmuskulatur und können Fehlhaltungen, Verspannungen, Rückenschmerzen, Bandscheibenbeschwerden und Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule auslösen.
Gezielte Gymnastik und Rückentraining zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur können derartigen Beschwerden vorbeugen und bestehende Probleme beheben. Wirbelsäulengymnastik ist für den Rücken ein optimales Fitnesstraining mit einem hohen Gesundheitswert.
Die Rückenschule bietet Maßnahmen zur Primär- und Sekundärprävention:
Die Primärprävention konzentriert sich auf die Vorbeugung bei Beschwerdefreiheit, Sekundärprävention auf die Vermeidung von Rezidiven und Chronifizierung. Konkret bedeutet das:
1. Vermeidung der Auslösemechanismen und Risikofaktoren von Rückenschmerzen
2. Aufbau von Schutzfaktoren durch Verhaltensschulung in Form von konkreten Handlungsanweisungen (richtiges Stehen, Gehen, Sitzen, Bücken, Heben, etc.)
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Thema dieser Ausbildung ist das Erkennen von belastenden Bewegungsmustern und das Anleiten zu korrekten Bewegungsabläufen mit dem Ziel, unphysiologische Krafteinwirkungen auf die Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur zu vermindern.
Damit wird Wissen vermittelt, das sowohl im Wellnessbereich als auch im Spitzensport Anwendung findet. Ein starker und gesunder Rücken ist Grundvoraussetzung, um beschwerdefrei durch den Alltag zu kommen, gute Leistungen erbringen zu können und Wettkämpfe verletzungsfrei zu überstehen.
Nach Abschluss dieser Ausbildung können Sie Ihren KundInnen und PatientInnen Übungen zu Gesunderhaltung mitgeben, Sie können auf Fehlhaltungen und Beschwerden auslösende Belastungen aufmerksam machen und entsprechende Korrekturen aufzeigen.
Voraussetzungen:
Anatomie-Kenntnisse